Durch eine knappe und überaus unglückliche Niederlage folgt das entscheidende Spiel um den Meistertitel am Samstag, 21. März in der Rheinhalle Lustenau.
Der EHC Lustenau hatte gestern Samstag die Möglichkeit, den Meisterpokal der Österreichischen Eishockey-Liga erstmals nach Vorarlberg zu holen. Trotz einer ambitionierten Leistung des Lustenauer Teams konnte Kapfenberg über einen 3:2 Sieg jubeln und erzwang somit ein Entscheidungsspiel. Dieses folgt nun am Samstag, 21. März in der Rheinhalle Lustenau.
Vor einer Rekord-Kulisse von über 3.200 Zuschauern begann das zweite Finalspiel um den Meistertitel in der Österreichischen Eishockeyd-Liga. Die Steirer erwischten einen Traumstart und gingen bereits in der zweiten Minute durch Pierre Graf mit 1:0 in Führung. Die Lustenauer zeigten sich wenig geschockt und erzielten in der fünften Minute durch Robin Wüstner den Ausgleichstreffer. Durch einen schnell vorgetragenen Konter gingen die Gastgeber aus Kapfenberg in der 7. Minute durch Kevin Moderer abermals in Führung. Die Lustenauer drängten auf den Ausgleich. Trotz einem Schussverhältnis von 23:8 Für Lustenau ging es mit diesem knappen Rückstand in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt machte Lustenau mächtig Druck, scheiterte aber immer wieder am glänzend disponierten Kapfenberger Torhüter. In der 34. Minute bekam Kapfenberg nach einem Foul ein Überzahlspiel zugesprochen. Genau in dieser nummerischen Unterlegenheit auf dem Eis erzielte Lustenau den hochverdienten Ausgleichstreffer durch Lucas Haberl in der 35. Minute. Mit diesem Untentschieden ging es in die zweite Pause.
Lustenau startete abermals mit einem Unterzahlspiel in dieses entscheidende Drittel. Dies nutzte Kapfenberg durch einen Treffer von Michael Malle in der 41. Minute zur aberaligen Führung.. Ab diesem Zeitpunkt konzentrierten sich die Steirer auf das Verteidigen des Vorsprungs. Lustenau hatte zahlreiche Tormöglichkeiten, doch der ersehnte Ausgleichstreffer wollte nicht fallen. Mit viel Glück brachte Kapfenberg diesen knappen Vorsprung über die Zeit und gewann das zweite Finale mit 3:2.
Somit folgt das letzte und alles entscheidende dritte Finalspiel am kommenden Samstag in der Rheinhalle Lustenau. Das Team des EHC Lustenau hofft auf eine volle Halle, sodass der Meistertitel der ÖEL erstmals ins Ländle geholt werden kann.
KSV Kängurus : EHC Lustenau 3:2 (2:1 / 0:1 / 1:0)
Torschützen KSV Kängurus: Pierre Graf (2. Min.), Kevin Moderer (7. Min.), Michael Malle (41. Min.)
Torschützen EHC Lustenau: Robin Wüstner (5. Min.), Lucas Haberl (35. Min.)







































