Zum Rückspiel der Halbfinal-Serie gegen den HC Kufstein organisierte der EHC eine Fanfahrt. Der Bus mit 30 Plätzen war innerhalb weniger Tage bis zum Bersten gefüllt. Neben den zahlreichen EHC Fans beteiligten sich auch knapp 20 Fans des FC Lustenau an dieser Fanfahrt. Nach der Ankunft beim Eisstadion in Kufstein machten sich die gesamt rund 50 EHC Fans – einige Fans waren mit Privat-PKWs angereist – auch deutlich akustisch bemerkbar. Schlussendlich feierten die mitgereisten Fans den 8:0 Erfolg mit dem Team.
„Für uns war es eine Ehrensache, unseren befreundeten Verein des EHC Lustenau bei dieser wichtigen Partie zu unterstützen. Es war eine tolle Fanfahrt und alle waren begeistert“, so David Grabher, sportlicher Leiter des FC Lustenau.
Auch für EHC Präsident Herbert Oberscheider war das wieder Beweis genug, dass sich die Kooperation mit dem FC Lustenau 1907 und dem HC Lustenau äußerst positiv entwickelt. „Die Fans aus allen Lagern haben sich zusammengeschlossen und den EHC Lustenau bei diesem zweiten Halbfinale unterstützt. So schaut gelebte Kooperation aus. Ein Lob und ein Dank für alle mitgereisten Fans und die tolle Stimmung die ihr in Kufstein gemacht habt!“
Kufstein ist Geschichte - jetzt wartet Kapfenberg im Finale
Die Eishockey-Geschichte in Kapfenberg ist eng mit der Kapfenberger Sportvereinigung (KSV) verbunden. Dieser wurde im Jahr 1947 gegründet, wobei Wurzeln bis ins Jahr 1927 zurückreichen.
Der Verein feierte gesamt vier Meistertitel (1973 Oberliga; 1988, 1989, 1999 Nationalliga). Nach Jahren in der Landesliga kehrte das Team 2002/03 in die Nationalliga zurück. In den letzten Jahren waren die „Kängurus“ ein wichtiger Bestandteil der Österreichischen Eishockey Liga (ÖEL).
Wie auch der EHC Lustenau erreichten die Steirer in der letzten Saison das Halbfinale, wo dann aber auch Schluss war. In zwei Spielen mussten sie sich dem SC Hohenems geschlagen geben. Die Entscheidung viel erst in der Overtime, als Hohenems den Siegestreffer bejubeln durfte.
Die Kapfenberger sind mit zahlreichen ehemaligen Spielern aus der Bundesliga bzw. aus der Alps Hockey League gespickt. Teilweise verfügen die Spieler auch über Erfahrungen aus der öster-reichischen Nationalmannschaft. Die bekanntesten Namen sind wohl die Brüder Christoph und Lukas Draschkowitz, Kevin Moderer, Pierre Graf und Neal Unterluggauer. Das Tor der Kapfenberger wird von Felix Nußbacher gehütet. Er hat bereits Lustenau-Erfahrung: in der Saison 2023/24 absolvierte er für Lustenau insgesamt 27 Spiele in der Alps Hockey League.
Die letzte Partie dieser beiden Teams datiert vom 17. Januar 2016. Damals gewann der EHC Lustenau im Rahmen der International League (INL) in Kapfenberg mit 4:1 – ein gutes Omen für das bevorstehende Finale.







































