Von der Gründung bis Heute

2011 – 2012: Im Jahre 2011/12 wurde die Nationalliga mit den Farmteams aus Linz, Klagenfurt und Wien, sowie Kapfenberg und einem ungarischen Team aus Dunaujvaros auf 12 Teams aufgestockt. Salzburgs Farmteam stieg aus. Durch die 12 Teilnehmer wurde die Liga in Ost und West unterteilt, jedoch in einer Tabelle geführt. Gegen die lokal näheren Teams wurden dabei 2 Mal und gegen die weiter entfernten nur einmal Hin- und Rückrunde gespielt. Als Trainer beim EHC wurde Gary Prior geholt. Langzeit Funktionär und Obmann Werner Alfare trat, nach 34 Jahren Funktionärstätigkeit, zurück. Sportlich wurde statt des Finnischen Verteidigers Matti Kuusisto der Kanadier Samuel Roberts geholt. Nachdem Toni Saarinen im Januar 2012 Österreicher wurde, wurde später, kurz vor den Playoffs, mit Marc Rancourt noch ein Kanadier verpflichtet. Der EHC Lustenau erreichte mit dem 6. Platz das Playoff, traf dort aber gegen den späteren Meister HC Innsbruck und schied nach drei jeweils knappen Niederlagen mit 0:3 aus.

2010 – 2011: In der Saison 2010-11 wurde die Nationalliga, mit dem ATSE Graz, wieder um ein Team größer. Als Trainer bei den Grüngelben wurde der finnische Eishockey Experte Kari Eloranta, der zu seiner aktiven Zeit bereits mit Größen wie Wayne Gretzky und Mario Lemieux die Klingen kreuzte, engagiert. Nach einem erneuten Aderlass beim EHC mussten Stützen wie Ryan Foster, Marc Schönberger und Patrick Machreich den EHC verlassen. Bernhard Bock und Matti Kuusisto kamen als Verstärkungen hinzu. Nach einem 6. Platz im Grunddurchgang spielte der EHC in der Zwischenrunde in der unteren Gruppe der Platzierungsrunde und belegte auch nach dieser den Gesamt 6. Platz. Im Play-off Viertelfinale war gegen den HC Innsbruck nach drei klaren Niederlagen in Serie Endstation.

2009 – 2010: Im Sommer 2009 schieden die Steirer Vereine EV Zeltweg und KSV Icetigers aus der Nationalliga aus, der HC Innsbruck kam nach dem freiwilligen Ausstieg aus der EBEL hinzu. Die Teilnehmenden Teams (EC Dornbirn, EHC Bregenzerwald, EK Zell am See, VEU Feldkirch, RB Salzburg II, HC Innsbruck und EHC Lustenau) waren somit alle, von Salzburg bis Vorarlberg, im Westen Österreichs. Finanzielle Probleme nach dem Ausfall des Hauptsponsors zwangen den EHC zu sportlichen Rückschritten. Als Trainer wurde der Kärntner Kurt Steinwender engagiert. Der 3. Legionärsplatz des kanadischen Verteidigers Chris Peyton wurde nicht mehr besetzt. Kapitän Thomas Alfare zog sich bereits im ersten Vorbereitungsspiel einen Kreuzbandriss zu und fiel für die gesamt Saison aus. Mit Adrian Meier wurde als Ersatz für Thomas ein junger Schweizer geholt. – Der EHC beendete den Grunddurchgang am 5. Platz und musste sich für das Playoff in einem Best-of-Three Qualifikation der VEU Feldkirch mit 0:2 geschlagen geben.

2008 – 2009: EHC Urgesteine wie Sigi Haberl, Timo Nussbaumer und Rene Zerlauth hingen ihre Schlittschuhe an den Nagel. Auch die beiden Legionäre Kiviaho und Burgess gingen in den Eishockey Ruhestand. Nachwuchstalent Rene Swette wechselte zum Traditionsverein nach Klagenfurt. So war klar, dass ein großer Umbruch in der Mannschaft erfolgen musste. Mit Juha-Matti Vanhanen und Chris Peyton wurden die beiden Legionäre ersetzt. Ryan Foster, Marc Schönberger und Florian Schönberger sollten die Lücke der Lustenauer Urgesteine schließen und Patrick Machreich kam für den abgewanderten Jungtorhüter. Als Saisonziel wurde abermals das Erreichen der Finalspiele ausgegeben. Die Teilnehmer der Nationalliga 08/09 waren: EC Dornbirn, EHC Bregenzerwald, EK Zell am See, EV Zeltweg, KSV Icetigers, VEU Feldkirch, RB Salzburg II und der EHC Lustenau. Die Lustenauer dominierten den Grunddurchgang und beendeten diesen als Sieger mit 7 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten aus Dornbirn. Im Viertelfinale traf man auf den letztplatzierten EHC Bregenzerwald. Dieser wurde in der Best-of-Five Serie mit 3:0 Siegen (5:0, 3:0, 6:2) eliminiert. Im Halbfinale kam es dann zum großen Derbyschlager gegen die VEU Feldkirch. Dort setzte sich der EHC Lustenau mit 3:1 Siegen (4:3nV, 2:3nV, 5:2, 4:3nV) durch und erreichte somit das Finale. Im Finalspiel trafen die Lustenauer auf den Vorjahres Meister den Dornbirner EC. In einer spannenden Finalserie schlug der EHC Lustenau auch den amtierenden Meister mit 3:1 Siegen (3:2, 2:3, 4:1, 4:1) und krönte sich zum neuen Meister. Für den scheidenden Trainer Mark Nussbaumer, der seine Schützlinge mit Ablauf der Saison aus beruflichen Gründen verließ, war es der zweite Meister Titel in nur vier Jahren!

2007 – 2008: Nach dem Halbfinal-Aus im Vorjahr gegen den späteren Meister aus Feldkirch wollte der EHC in dieser Saison wieder das Finale erreichen. Die Teilnehmer der Nationalliga 07/08 waren: EK Zell am See, RB Salzburg II, EHC Bregenzerwald, EC Dornbirn, FBI VEU Feldkirch, EHC Team Wien, EV Zeltweg, Kapfenberger SV und der EHC Oberscheider Lustenau. Mit dem Meistertrainer von 05/06, Mark Nussbaumer, an der Bande erreichte der EHC, mit nur einem Punkt Rückstand auf Leader Dornbirn, den 2. Rang im Grunddurchgang. Im Viertelfinale bekamen es die Cracks des EHC mit den Icetigers aus Kapfenberg zu tun und besiegten diese in der Best-of-five Serie klar mit 3:0 (5:2, 4:3 n.V., 7:3). Im Halbfinale trafen die Lustenauer dann auf die Jungbullen aus Salzburg. Der EHC gewann das erste Spiel zu Hause klar mit 7:2, verlor dann jedoch das Auswärtsspiel nach einer 5:1 Führung noch mit 5:6. Im dritten Spiel ließen dann die, durch zahlreiche Bundesligacracks verstärkten, Bullen aus Salzburg den Lustenauern keine Chance und gewannen klar mit 2:7. Somit stand der EHC im 4. Spiel, nach einem Zwischenstand der Best-of-five Serie von 1:2, bereits mit dem Rücken zur Wand. Nach einem harten Kampf musste man sich schließlich den starken Salzburgern nach 2:2 in der regulären Spielzeit erst in der Verlängerung geschlagen geben und schied wiederum im Halbfinale aus. Der EHC belegte somit in der Saison 2007/08 den 3. Rang.

2006 – 2007: Nach dem Meistertitel im Vorjahr war es bereits zu Saison Beginn vielen bewusst, dass dies eine ganz besonders schwierige Saison werden wird. Egal wo der EHC gastierte, jeder wollte den Meister schlagen. Die Teilnehmer der Nationalliga 06/07 waren: EK Zell am See, RB Salzburg II, EHC Bregenzerwald, EC Dornbirn, FBI VEU Feldkirch, WE-V, EV Zeltweg, Kapfenberger SV und der EHC Oberscheider Lustenau. Unser Meistertrainer aus dem vergangenen Jahr, Mark Nussbaumer, trainierte auch in dieser Saison die Cracks des EHC Lustenau. Die Meisterschaft war eng und spannend wie kaum zuvor. Ein Quintett aus Zell, Zeltweg, Feldkirch, Dornbirn und Lustenau, stellten die ersten fünf Plätze der Tabelle und meist mit nur 2-3 Punkten Unterschied zwischen dem Ersten und Fünften. Am Tabellen Ende stritten sich der WEV und Bregenzerwald um die rote Laterne. So wurde der Kampf um die Grunddurchgangs Platzierungen für die Ausgangspositionen in den PlayOff Spielen erst in der letzten Runde entschieden. Der EHC Lustenau belegte dabei den 3. Platz nach dem Grunddurchgang und traf im PlayOff Viertelfinale, welches ab dieser Saison in einem Best-of-five Modus gespielt wurde, erneut auf die Jungbullen aus Salzburg. Diese wurden mit einem Gesamtscore von 3:0 besiegt und somit traf man auf die FBI VEU Feldkirch, welche zuvor Kapfenberg bezwangen. Das Halbfinale des letzten Jahres wiederholte sich also. Das erste Spiel in Feldkirch gewannen die Montfortstädter überlegen mit 7:2. Die Revanche in Lustenau dann wir mit 5:4 nach Verlängerung. Das nächste Spiel in Feldkirch ging wiederum an die VEU mit 4:1. Somit stand der EHC im 4. Spiel bereits zu Hause mit dem Rücken zur Wand. Dieses 4. Finalspiel werden die Fans des EHC nicht so schnell wieder vergessen, denn sie sahen einen EHC der beherzt bis zum bitteren Ende kämpfte. Unsere Mannschaft ging in diesem Spiel nach einem Drittel verdient mit 2:0 in Führung, welche sie im 2. Drittel durch Unachtsamkeiten verschenkte und dann 2:4 zurücklag, aber sich wiederum an das 4:4 herankämpfte und letztendlich unglücklich mit 4:6 verlor. Somit beendete der EHC Oberscheider Lustenau die Saison 2006/2007 als 3. Platzierter.

2005 – 2006: Die tolle Saison aus dem Vorjahr zu überbieten war das gewünschte Ziel des EHC Oberscheider Lustenau – und es wurde erreicht!! In der wiederum sehr spannenden und ausgelichenen Nationalliga bei dem folgende Teilnehmer dabei waren schaffte der EHC dank eines unglaublichen Playoffs den MEISTERTITEL der Nationalliga. Teilnehmer: EK Zell am See, RB Salzburg II, EHC Bregenzerwald, EC Dornbirn, EHC Feldkirch 2000, WE-V, EV Zeltweg, Kapfenberger SV und der EHC Oberscheider Lustenau. Trainer war zu Saisonbeginn Sergej Svetlov. Nach einem sehr durchwachsenen Saisonbeginn und mehreren personellen Veränderungen wurde im Jänner auch der Tainer durch Mark Nussbaumer ersetzt. Dieser brachte einen neuen Schwung in die Mannschaft und so reichte es am Ende des Grunddurchganges zum 5. Platz jedoch nur 5 Punkte hinter Platz 1 bzw. 3 Punkte hinter Platz 2. Der Viertelfinalgegner Salzburg wurde in der Best of three Serie mit 2:0 besiegt. Im Halbfinale wartete Feldkirch welche den Grunddurchgang gewonnen hatten. Nach 4 sehr spannenden Spielen stand es 2:2. Die Entscheidung musste im 5. Spiel in Feldkirch fallen. Dieses entwickelte sich zum wahren Eishockeykrimi und wurde erst im Penaltyschiessen zu unseren Gunsten entschieden. Der EHC stand im Finale! Hier wartete mit dem EV Zeltweg ein doch unerwarteter Gegner auf den EHC. Zeltweg nach dem Grundurchgang am 6. Platz. Auch diese Finalserie hatte es in sich. Zeltweg gewann die ersten beiden Spiele relativ klar. Fast niemand glaubte noch an den Umschwung doch die Mannschaft zeigte Moral und schaffte das fast Unmögliche. Nach 4 Spielen stand es 2:2. So musste das 5. Spiel in Lustenau die Entscheidung bringen. In diesem Spiel zeigten sich die Spieler um Kapitän Sigi Haberl nochmals von ihrer besten Seite und besiegten Zeltweg mit 5:1. Die Fans stürmten die Eisfläche und der vielumjubelte 7. Meistertitel in der Klubgeschichte konnte gefeiert werden.

2004 – 2005: Die Nationalliga entwickelt sich zu einer sehr starken interessanten Liga. Teilnehmer: EK Zell am See, EHC Bregenzerwald, RB Salzburg II, Linz II, EHC Feldkirch 2000, WE-V, EC Doornbirn, Kapfenberger SV, EV Zeltweg , EHC Oberscheider Lustenau. Der Verein erhält dank neuem Hauptsponsor den Vereinsnamen EHC Oberscheider Lustenau. Ebenso wird die Dressfarbe auf Schwarz/Gelb gewechselt. Nach dem verpatzten Saisonstart gegen Salzburg wurde eine unglaubliche Serie gespielt. Nicht weniger als 17 Spiele in Folge wurden unter Trainer Eric Legros gewonnen. Doch ab Mitte Dezember lief plötzlich nicht mehr viel zusammen. Im Jänner wurde Trainer Eric Legros durch Tom Pokel ersetzt und kurz darauf kehrte der EHC wieder auf die Siegerstraße zurück. Am Ende des Grunddurchganges reichte es für den zweiten Platz hinter Zell am See. Im Viertelfinale wurde Kapfenberg mit 2:1 Spielen besiegt und danach wartete Dornbirn im Halbfinale. Diese Halbfinalserie ging über alle 5 Spiele wobei Dornbirn schon 2:0 in der Serie führte. Der EHC vermochte durch unglaublichen Einsatz und mit Unterstützung des Trainers von Dornbirn (Michael Komma – er verzichtete im entscheidenden Spiel auf Myrrä und Foster) die Serie noch zu drehen und erreichte nach einem 6:5 im letzten Spiel das Finale gegen Zell am See. Die Finalserie gewann Zell am See recht klar mit 4:1. Somit wurde er EHC Oberscheider Lustenau Vizemeister der Nationalliga 2004/05.

2003 – 2004: Der EHC Lustenau zieht sich nach 3 Jahren Bundesliga wieder in die Nationalliga zurück. Die Vereinsverantwortlichen wollen sich dem finanziellen Risiko, das in den letzten Jahren wiederum ständig zugenommen hat, nicht mehr auszusetzen und entschließen sich dazu, freiwillig in die Nationalliga abzusteigen. Acht Vereine bilden in dieser Saison die 2. höchste Liga Österreichs: Zell am See, Salzburg, Bregenzerwald, Dornbirn, Kapfenberg, Zeltweg, WE-V und der EHC Lustenau. Am Ende des Grunddurchgangs belegt der EHC den 3. Rang, gewinnt das Viertelfinale gegen Zeltweg und scheitert im Halbfinale am späteren Meister Salzburg.

2002 – 2003: Die Uniqa-Eishockeyliga geht in ihr drittes Jahr und der Gunz EHC Lustenau ist bei den acht Teilnehmern dabei. Der EK Zell am See und die Kapfenberg – Tigers nehmen an der neuen Meisterschaft nicht mehr teil, dafür steigt der EC Feldkirch aus der Nationalliga auf. Den Grunddurchgang beendet der EHC auf dem achten und letzten Tabellenrang. In der Play off trifft man auf den späteren Meister Black Wings Linz und scheidet mit 1:3-Siegen aus.

2001 – 2002: Die Uniqa-Eishockeyliga wird auch dieses Jahr weitergeführt. Der EV Zeltweg und der DEK Schellander nehmen in dieser Saison nicht teil. Dafür kommen aus der Bundeshauptstadt Wien die Vienna Capitals neu dazu. Mit neun Vereinen startet man in die neue Saison. Der Gunz EHC Lustenau führt im Februar eine Jahreshauptversammlung durch. Präsident Dieter Hofer übergibt sein Amt an eine neue Geschäftsführung unter Obmann Werner Alfare. Er wird in seinem Amt unterstützt von Obmann-Stellvertreter Herbert Oberscheider, Helmut und Werner Gunz, Rainer Masal und Harry König. Wie bereits in der letzten Saison belegt der EHC den 7. Rang nach dem Grunddurchgang. Im Viertelfinale gegen den Villacher SV glückt den Lustenauern auswärts der 1. Sieg, schlussendlich muss man sich den Kärntnern in der “best of five”-Serie doch geschlagen geben.

2000 – 2001: Der EHC Lustenau nimmt an der neugegründeten höchsten österreichischen Liga, der Uniqa-Eishockeyliga teil. Neben Lustenau spielen noch der EC-KAC, EC-VSV (nach dem Konkurs der VEU Feldkirch und des WEV der Rest der Bundesliga), Graz 99ers, EC Kapfenberg, EV Zeltweg, Black Wings Linz, HC Innsbruck und der DEK Schellander. Der EHC belegt nach dem Grunddurchgang den siebten Tabellenrang und trifft im Viertelfinale auf die Black Wings Linz. In einer spannenden “best of three” – Serie scheiden die Lustenauer erst im dritten und entscheidenden Spiel aus.

1999: Österreichischer Inline – Meister.

1996 – 2000: Der EHC spielt weiterhin in der Nationalliga und wird in der Saison 96/97 Meister der Nationalliga.

1993 – 1996: Der EHC spielt 3 Jahre in der dieser höchsten Spielklasse eine eher unbedeutende Rolle und zieht sich anschließend in die Nationalliga zurück.

1992 – 1993: Am Ende dieser Saison löst der Verband die Nationalliga auf, zusammen mit den 4 Bundesligavereinen bilden 6 Nationalligavereine die „Österreichische Eishockeyliga“ mit 10 Teilnehmern.

1991 – 1992: Meister der Nationalliga, der EHC verzichtet freiwillig auf den Aufstieg und spielt in der Nationalliga weiter.

1990 – 1991: Im Frühjahr 1990 wird den Verantwortlichen klar das der EHC finanziell saniert werden muss. Es wird der Konkursantrag gestellt und im Herbst wird ein Zwangsausgleich durchgeführt. Dank der finanziellen Hilfe der Gemeinde kann der Eishockeysport in Lustenau weitergeführt werden. Kurt “Moschtar” Riedmann übernimmt als Präsident den Verein, er will den EHC in eine finanziell und sportlich rosigere Zukunft führen.

1985 – 1990: In dieser Zeit spielt der EHC Lustenau immer in der höchsten österreichischen Spielklasse. Am Ende der Saison 89/90 steht der EHC auf dem letzten Tabellenrang und muss in die Nationalliga absteigen.

1984 – 1985: Unter Star – Trainer Gerhard Kießling feierte der EHC in dieser Saison wohl den bisher größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Nach dem Grunddurchgang belegte der Aufsteiger mit Spielern wie Cunningham, Bisset, Stockman, Shea, Kotnauer den 1. Rang. In der Playoff musste sich der EHC dem späteren Meister KAC geschlagen geben und belegte so den 3. Endrang.

1983 – 1984: Meister der Nationalliga. Diese Saison war an Spannung nicht mehr zu überbieten. Erst im allerletzten Spiel in Salzburg sicherte man sich 13 Sekunden vor Schluss mit dem Siegtreffer zum 3:4 durch den Kanadier Mark Backor den Meistertitel und somit den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

1982 – 1983: Mit nur 3 Punkten belegt der EHC Lustenau den letzten Tabellenrang und muss so wieder in die Nationalliga absteigen.

1981 – 1982: Meister der Nationalliga und Aufstieg in die höchste österreichische Spielklasse – die Bundesliga.

1971- 1981: Am 8. Januar 1972 wird in Lustenau die Rheinhalle eröffnet. Nun hat der EHC endlich eine Heimstätte und kann seinem Publikum die weiten Anfahrtswege zu den Heimspielen ersparen. Der EHC Lustenau spielt in dieser Zeit immer in der Oberliga (wird später in Nationalliga umbenannt) und baut nebenher seine Nachwuchsabteilung immer mehr aus. In den Saisonen 73/74 und 77/78 gewinnt man jeweils den Meistertitel verzichtet, aber auf den Aufstieg.

1970 – 1971: Beginn der Klubgeschichte des EHC Lustenau. 1970 wurde der EHC Lustenau ins Leben gerufen und dieser beteiligte sich an der Arlbergliga. Die Firma Heizbösch konnte als Hauptsponsor gewonnen werden und so wurde erstmals ein ausländischer Spieler verpflichtet werden. Der Kanadier Allen Tremblay übernahm auch das Traineramt und bereitete seine Mannschaft auf die neue Herausforderung vor. Die Gegner in dieser Liga hießen EHC Dornbirn, EV Ehrwald, EV Kufstein und EV Silz. Trainiert und gespielt wurde auf der Kunsteisbahn Dornbirn. Am Ende der Saison konnten die Spieler dann über den Titelgewinn jubeln. Die anschließenden Aufstiegsspiele in die Oberliga West wurden ebenfalls gewonnen.

1969 – 1970: Auf dem Tavernplatz in Lustenau konnte eine in Eigenregie konstruierte und zusammengebaute Holzbande aufgestellt werden und so erstmals im Heimatort trainiert und gespielt werden. Beim Eismachen war man auf die kalten Temperaturen angewiesen, deshalb musste bei einem Warmwettereinbruch mit den Spielen nach Dornbirn ausgewichen werden. In dieser Saison wurde auch eine Jugendmannschaft gegründet.

1966 – 1967: In dieser Saison wurde bereits eine 2. Mannschaft gegründet.

1965 – 1966: Gründung der Sektion Eishockey des SC Austria Lustenau. Aus dieser Sektion entwickelte sich dann später der EHC Lustenau. Die neugegründete Sektion nahm an der Vorarlberger Landesliga teil und spielte gegen EHC Feldkirch II, EV Bregenz, EV Dornbirn und den ERC Rankweil.

1963 – 1965:Im Winter 1963/64 machten sich die Pioniere des Lustenauer Eishockeysports auf, um auf dem zugefrorenen Bodensee sowie auf dem Eis des alten Rheins den neuen Sport “Eishockey” auszuprobieren. 1964 erlernten die ersten Lustenauer Eishockeyspieler in Feldkirch beim Publikumslauf das Eislaufen. Zusätzlich absolvierte man eine Trainingseinheit (1 Stunde) pro Woche. Im Januar 1965 fanden dann die ersten Freundschaftsspiele statt, wobei man mit relativ hohen Niederlagen noch einiges Lehrgeld zahlen musste.